Archiv der Kategorie: Kultur, Wissenschaft

Der Eulenspiegel-Verlag hat vorläufige Insolvenz angemeldet

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Disputatio pro declaratione virtutis indulgentiarum – Disputation zur Klärung der Kraft der Ablässe

Disputatio pro declaratione virtutis indulgentiarum. Martin Luther. 4 Bl.

Via:
http://gateway-bayern.de/VD16+L+4457

Disputation zur Klärung der Kraft der Ablässe. Martin Luther.
https://www.luther2017.de/de/martin-luther/texte-quellen/die-95-thesen/
Hrsg.: Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt und Evangelische Kirche in Deutschland.

Wissenschaftsplagiate bei Risikobewertungen im Rahmen von EU-Zulassungen, hier von Glyphosat, sind „national wie international üblich und anerkannt“, heißt es

Im Zusammenhang mit dem von Monsanto & Co beantragten EU-(Wieder-)Zulassungsverfahren von Glyphosat wird deutlich, dass damit zu rechnen ist, dass

Bewertungsberichte („assessment reports“) im Rahmen von EU-Zulassungsverfahren (u. a.) von Pflanzenschutzmitteln streckenweise aus Plagiaten mit Textabschnitten aus dem Zulassungsantrag bestehen.

Ein solches Vorgehen wäre jedenfalls national wie international üblich und verfahrenstechnisch anerkannt. Zu diesen Erkenntnissen gelangt man nach der Lektüre der Stellungnahmen vom 20.09. bzw. 05.10.2017 des im Glyphosat-Verfahren berichterstattenden Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu gegen ihn gerichteten Plagiatsvorwürfen:

http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2017/34/glyphosatbewertung__bfr_weist_plagiatsvorwuerfe_zurueck-201885.html
und
http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2017/40/haltlose_vorwuerfe_gegen_wissenschaftliche_bewertungsbehoerden-202011.html.

Ähnlich liest sich die Stellungnahme der European Food Safety Authority (EFSA) vom 22.09.2017
https://www.efsa.europa.eu/sites/default/files/170922_glyphosate_statement_de.pdf
via
http://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/glyphosate.

Ein von „Global 2000“ beauftragter Sachverständiger für Plagiatsprüfung antwortet in seinem Gutachten vom 30.09.2017

http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Aktuelles_ab_2016/2017/2017_10_11/Gutachten_Plagiate_Glyphosat_Bericht.pdf
via
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/glyphosat-plagiat-wir-reichen-dienstaufsichtsbeschwerde-ein.html

auf Einwände des BfR und der EFSA in deren o. g. Stellungnahmen. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass das BfR gegen die von ihm selbst anerkannten Grundsätze zur „Guten wissenschaftlichen Praxis“ verstößt, die das Plagiat als wissenschaftliches Fehlverhalten werten, und analysiert exemplarisch als Plagiate identifizierte Textpassagen des Glyphosat-Bewertungsberichts; als „public version“, 4302add_public.pdf zugänglich via:

http://registerofquestions.efsa.europa.eu/roqFrontend/outputLoader?output=ON-4302.

Nach Vorliegen des Plagiatsgutachtens und somit der Bestätigung, „dass das BfR wesentliche Teile seiner Bewertung der Gesundheitsgefahren des Unkrautvernichters direkt aus dem Antrag der Herstellerfirma Monsanto abgeschrieben hat“, reicht das Umweltinstitut München eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den BfR-Präsidenten, Andreas Hensel, ein

http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Aktuelles_ab_2016/2017/2017_10_11/2017_10_06_Dienstaufsichtsbeschwerde_BfR.pdf.

Bibliotheken, zu deren Profil derartige EU-Dokumente gehören, sollten aufmerken und bei gegebenem Plagiatsnachweis korrekterweise und im Interesse größerer Transparenz von der Möglichkeit Gebrauch machen, enthaltene Plagiate in geeigneter Form  in der Fußnote des Katalogisats anzugeben. Entsprechendes gilt für die übrigen informationsvermittelnden Einrichtungen.

Pakt für Forschung und Innovation. Monitoring-Bericht 2017

Pakt für Forschung und Innovation. Monitoring-Bericht 2017. Gemeinsame Wissenschaftskonferenz. 77 S.
 
„Mit dem übergreifenden Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Forschung durch eine bessere Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale zu steigern, sollen die Wissenschaftsorganisationen ihre wissenschaftliche Exzellenz erhalten und ggf. steigern, Kooperation und Vernetzung untereinander und mit Hochschulen sowie mit der Wirtschaft verstärken, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses intensivieren sowie vermehrt Instrumente entwickeln und anwenden, mit denen neue und unkonventionelle Forschungsansätze unterstützt werden können. Wesentlicher Aspekt der Ausschöpfung vorhandenen Potenzials ist die angemessene Beteiligung von Frauen an anspruchsvolleren Positionen des Wissenschaftssystems.“
 
Via:
 

Thesen zur sprachlichen Bildung in Wissenschaft, Hochschule und Archivwesen

Auch wenn der Deutschlandfunk heute in Campus & Karriere einen Schwerpunkt zum Deutschlernen im Ausland hatte, ist heute der Tag der deutschen Einheit und nicht der deutschen Sprache. Trotzdem möchte ich einige Thesen zur Sprachkompetenz zur Diskussion stellen. [Gestern geschrieben.] Eine überschaubare Reihe früherer Beiträge zum Sprachenproblem in Archivalia sei zur weiteren Lektüre empfohlen: https://archivalia.hypotheses.org/?s=%23sprache&submit=Suchen…

über Thesen zur sprachlichen Bildung in Wissenschaft, Hochschule und Archivwesen — Archivalia

Buchmesse gegen Rechts. Offener Brief an die Frankfurter Buchmesse anlässlich des Standes des Antaios Verlages

Buchmesse gegen Rechts. Offener Brief an die Frankfurter Buchmesse anlässlich des Standes des Antaios Verlages. Arbeitskreis „Buchmesse gegen Rechts“ und derzeit 190 Unterzeichner

Nachtrag:
Kontrapunkte statt Verbote. Die verstärkte Präsenz rechter Publikationen auf der Frankfurter Buchmesse macht Ausstellern und Veranstaltern zu schaffen
Von Ralf Hutter
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1066292.kontrapunkte-statt-verbote.html