Archiv der Kategorie: Bibliothekarisches

„Bibliothekarisch“ im weiteren Sinn. Interessengebiet der ABD(Archiv-Bibliothek-Dokumentation)-Berufe.

„Informationssystem Medienpädagogik“ des DIPF im No Access

Von 2003 [https://idw-online.de/de/news69757] bis Ende 2016 unter der URL http://www.ism-info.de im Open Access zugänglich gewesen, wurde die Datenbank mit zuletzt „mehr als 100.000 ausführlich annotierte[n] Nachweise[n] zu Fachliteratur, Lehr- und Lernmedien sowie Forschungsprojekten“ aus dem Netz genommen, nachdem das „Projekt ISM“ Ende 2015 „ausgelaufen“ und die Datenbank seitdem nicht mehr aktualisiert worden war.

Was bleibt?

Die DNB weist die CD-ROM-Ausgabe des ISM bis Erscheinungsjahr 2003 nach [http://d-nb.info/952817349] und vermerkt:
Mit Ausg. 2003 in dieser Form Erscheinen eingestellt. – Später als Online-Ausg. unter der Adresse http://www.ism-info.de verfügbar,
um bei dem Katalogisat der Datenbank [http://d-nb.info/02723780X] feststellen zu müssen:
Gültige URL nicht zu ermitteln.

Wo, fragt man sich, sind die zwischen 2003 und 2015 erfassten Daten abgeblieben (außer vor Ort bei dem Herausgeber)?

Die ViFa medien bühne film, über die das ISM ab Aug. 2011 ebenfalls angeboten worden war [https://idw-online.de/de/news435630], kann, Ende 2017 abgeschaltet, nicht weiterhelfen.
Ihr Nachfolger https://katalog.adlr.link/ weist das ISM nach – mit Link zu http://www.ism-info.de: https://katalog.adlr.link/Record/finc-80-2411.

Nebenbei bemerkt: Unter den Publikationen des DIPF ist das ISM nicht verzeichnet [https://www.dipf.de/de/forschung/publikationen].

Der Beitrag steht unter der freien Lizenz CC-BY 4.0.

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Von Bundesregierung und -behörden in Auftrag gegebene Studien, Gutachten und Forschungsvorhaben

 

Verzeichnis von im Dokumentations- und Informationssystem (DIP) des Deutschen Bundestages (ab 8. Legislaturperiode) versteckten Verzeichnissen im Auftrag der Bundesregierung oder von Einrichtungen des Bundes durchgeführter Studien, Begutachtungen oder Forschungsvorhaben.

Verzeichnet keine Dokumente zu einem Einzelauftrag bzw. zu auf ein spezielles Thema bezogenen Aufträgen.
Vollständigkeit wäre schön, kann aber nicht garantiert werden, da die betr. Verzeichnisse im DIP nicht entsprechend formal erschlossen sind.

Die Verzeichnisse haben die zuständigen Regierungsstellen ausnahmslos auf Nachfrage in Form Kleiner oder Schriftlicher Anfragen hin erstellt.
Immer ist das Thema des Auftrags angegeben, teilweise werden nichtveröffentlichte Gutachten als solche ausgewiesen, wird der Auftragnehmer, wird die Höhe der Ausgaben  genannt.
Kein Hinweis auf eine Veröffentlichung im Open-Access, mit Ausnahmen keine bibliographischen Angaben, kein Link zur Veröffentlichung oder Projektseite.

Verzeichnis

Von den obersten Bundesbehörden und denen nachgeordneten Behörden in Auftrag gegebenen Studien und Gutachten (2018)
2000-Juni 2018 (Berichtszeit), für 2000-2004 teilw. keine Angabe wg. Ablaufs der Aufbewahrungsfrist (10 Jahre)
ggf. Hinweis auf Nichtveröffentlichung: ja, Gründe für Nichtveröffentlichung: ja
Kleine Anfrage, Fraktion der AfD
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP19/2332/233289.html

Studien des BMFSFJ in den letzten 2 Jahren (2017)
2016/2017
(Berichtszeit)
ggf. Hinweis auf Nichtveröffentlichung: nein
Schriftliche Frage, Mariana Iris Harder-Kühnel, AfD
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP19/2309/230949.html

Von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studien und Forschungsvorhaben (2015)
Okt. 2009-Mai 2015 (Berichtszeit)
ggf. Hinweis auf Nichtveröffentlichung: ja, Gründe für Nichtveröffentlichung: nein
Kleine Anfrage, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP18/660/66092.html

Von 2007 bis 2015 vom wissenschaftlichen Beirat beim BMF erarbeitete Gutachten  (2015)
2007-April 2015
(Berichtszeit)
ggf. Hinweis auf Nichtveröffentlichung: nein
Schriftliche Frage, Gesine Lötzsch, DIE LINKE
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP18/675/67543.html

Aus Haushaltsmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Gutachten in der 17. Legislaturperiode (2013)
Okt. 2009-Feb. 2013 (Berichtszeit)
Keine Liste, sondern Kurzvorstellungen der Studien, Hinweis auf Veröffentlichung
Schriftliche Frage, Siegmund Ehrmann, SPD
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP17/513/51342.html

Vom Bundeskanzleramt in Auftrag gegebene demoskopische Umfragen und Studien/Gutachten (2010)
ggf. Hinweis auf Nichtveröffentlichung: nein
Okt. 2005-Dez. 2010
(Berichtszeit)
Schriftliche Frage, Bärbel Höhn, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP17/319/31988.html

Vom BMU vergebene Forschungsarbeiten, Gutachten und Studien seit 2005 sowie entstandene Kosten (2009)
2005-Sept. 2009 (Berichtszeit)
Schriftliche Frage, Gudrun Kopp, FDP
Anstelle einer Antwort:
„Im BMU besteht keine gesonderte Erfassung, die eine Auswertung zur Beantwortung der Frage ermöglicht. Erforderlich wäre deshalb eine manuelle Sichtung … Dies ist innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit nicht leistbar und würde einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern.“
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP16/217/21734.html

Anzahl der in den Jahren 2006, 2007 und 2008 vom BMVBS und nachgeordneten Behörden in Auftrag gegebenen Gutachten sowie entstandene Kosten, Art der Vergabe und Bearbeitungsstand (2008)
2006-Dez. 2008 (Berichtszeit)
ggf. Hinweis auf Nichtveröffentlichung: nein
Schriftliche Frage, Klaus Hofbauer, CDU/CSU
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP16/176/17623.html

 

Assoziativ weitere Hinweise:

Bundespolitik: Wissenschaft, Forschung, Innovation

Bundesregierung: Förderkatalog
„… stellt keine 100%ige Abdeckung aller in den genannten Ministerien bewilligten Zuwendungsfälle dar, sondern jedes Ressort entscheidet eigenverantwortlich welche Zuwendungsbereiche in den Förderkatalog gestellt werden.“
https://foerderportal.bund.de/foekat/jsp/StartAction.do?actionMode=list

Bundesbericht Forschung und Innovation 2018 (2018)
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP19/2363/236357.html

Bundesregierung, Expertenkommission Forschung und Innovation:
Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands 2017
(2017)
Rückblick bis 2005, Ausgangslage, Vorgaben für 2017, Ziele für 2025
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP18/800/80027.html

Antrag: Wissenschaftsfreiheit und Wissenschaftsverantwortung sicherstellen (2015)
Fraktion DIE LINKE
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/061/1806191.pdf
Beschlussempfehlung und Bericht (2017)
Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/127/1812777.pdf
Vorgang:
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP18/694/69499.html

 

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Eingriffe in Programmhoheit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in die Kunstfreiheit sind demokratiefeindlich und grundgesetzwidrig.

Landtag von Sachsen-Anhalt:
Eingriffe in Programmhoheit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in die Kunstfreiheit sind demokratiefeindlich und grundgesetzwidrig. Verhinderung eines Konzertes in der Programmreihe ZDF@Bauhaus in Dessau-Roßlau
der Band „Feine Sahne Fischfilet“ durch Landespolitiker; Rolle der Staatskanzlei

Fraktion DIE LINKE, beantragt eine Aktuelle Debatte am 24./25.10.2018. 1 S.
https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/drs/d3495dad.pdf

Noch nicht online:
Plenarprotokoll 7/57 24.10.2018 (TOP 2)

Via Vorgang:
https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/starweb/PADOKA/servlet.starweb?path=PADOKA/LISSHVFL.web&search=V-168503

Absage des Konzerts „Feine Sahne Fischfilet“ am Bauhaus Dessau. Kleine Anfrage an die Landesregierung. Stefan Gebhardt, Henriette Quade. DIE LINKE). 3 S.
Noch unbeantwortet.
https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/dkl_anfr/k2081dkl.pdf

Via Vorgang:
http://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/starweb/PADOKA/servlet.starweb?path=PADOKA/LISSHVFL.web&search=V-168685

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Ist eine gesetzliche Präzisierung des Angebotsauftrags verfassungsrechtlich möglich – und wie weit darf sie gehen?

Ist eine gesetzliche Präzisierung des Angebotsauftrags verfassungsrechtlich möglich – und wie weit darf sie gehen? Rechtsgutachten. Im Auftr. der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm. Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig, Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht. 24 S.

„Der an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gestellte Anspruch, ein von Einschaltquoten unabhängiges Angebot zu veranstalten, deckt sich kaum mit der tatsächlichen Programmgestaltung der Sendeanstalten. “
„Der Gesetzgeber wäre berechtigt, den Angebotsauftrag der Sendeanstalten dahin zu konkretisieren, dass sie schwerpunktmäßig in den Bereichen Information, Bildung und Beratung senden. . … Die Angebotsautonomie der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten stünde dem nicht entgegen, da sie grundsätzlich nur in Wahrnehmung des vom Gesetzgeber zugewiesenen Funktionsauftrags gilt „.
„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat kein`Grundrecht auf Quotenorientierung`.“

Via:
Kein „Grundrecht auf Quotenorientierung“
https://agdok.de/de_DE/verfassungsrechtliches-gutachten-rundfunkauftrag

Ulrich Wilhelm, ARD: Europäische Plattform für Medien und Kultur, Gegengewicht zu Facebook, Google, Youtube

Ulrich Wilhelm, seit 01.01.2018 Geschäftsführer der ARD, im „Handelsblatt“:

“Was wir brauchen, ist eine europäische digitale Infrastruktur – eine Plattform von Qualitätsangeboten im Netz, an der sich die öffentlich-rechtlichen, die privaten Rundfunkanbieter, die Verlage, aber auch Institutionen aus Wissenschaft und Kultur und viele andere beteiligen können”.

Eine kleine Auswahl an Berichten:

Heise 27.03.2018
https://www.heise.de/newsticker/meldung/ARD-und-Verlage-Super-Mediathek-als-Facebook-Alternative-4006049.html

Handelsblatt 23.09.2018
https://www.golem.de/news/streaming-ard-vorsitzender-wilhelm-plant-europaeisches-youtube-1809-136722.html
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/interview-mit-ulrich-wilhelm-wir-brauchen-ein-europaeisches-youtube-der-plan-des-ard-chefs/23097500.html

Zeitungskongress 25.09-2018
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/digitale-plaene-des-ard-vorsitzenden-ulrich-wilhelm-15807827.html

Evangelischer Medienkongress 16./17.10.2018
https://www.ekd.de/ev-medienkongress-fuer-europaeische-social-media-plattformen-38765.htm

Interview: Die Idee für eine europäische Plattform 19.10.2018
https://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/medienmagazin/medien-interview-wilhelm-zu-europischer-plattform-100.html

 

Mittelmeer: Klimawandel stellt Gefahr für die küstennahen Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes dar

Mediterranean UNESCO World Heritage at risk from coastal flooding and erosion due to sea-level rise.
Lena Reimann, Department of Geography, Kiel University. 11 S.
https://doi.org/10.1038/s41467-018-06645-9

Studie, untersucht die potentielle Bedrohung der Kulturerbestätten durch Überflutungen und Bodenerosion und skizziert mögliche Szenarien des Anstiegs der Meeresoberfläche bis zum Jahr 2100.
Eine Hilfe auch für die Anpassungsplanung  an ein verändertes Klima.